Masken sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken – auch darüber hinaus hat die Pandemie Einfluss auf das Gesundheitsverhalten.
WIdO-Monitor

Corona und die Folgen

Die Pandemie hat sich auf unsere Gesellschaft an vielen Stellen massiv ausgewirkt. Welche sozialen und gesundheitlichen Folgeschäden sie am Ende angerichtet haben wird, lässt sich noch nicht vollständig absehen. Erste Antworten gibt eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. Von Annegret Himrich

Unser Alltag hat sich verändert.

Kaum jemand, der seit Ausbruch der Pandemie noch so leben und arbeiten kann, wie er es zuvor getan hat: Weniger soziale Kontakte, eingeschränkte Freizeit- und Bildungsmöglichkeiten und nicht zuletzt die immerwährende Sorge vor einer Ansteckung begleiten die meisten.

Eine repräsentative Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hat nun untersucht, wie sich das Gesundheitsverhalten zwischen März 2020 und Juli/August 2021verändert hat. Dabei zeigt sich: Jede zehnte Befragte ist der Ansicht, dass sich die eigene gesundheitliche Situation stark oder sehr stark verschlechtert hat.

Jüngere Menschen benennen vor allem negative Auswirkungen auf die Lebensfreude. Digitale Medien, darunter vor allem soziale Netzwerke und Spiele, wurden durch die pandemiebedingten Einschränkungen stärker genutzt als zuvor. Eine weitere Folge: Etwas mehr als ein Drittel der Erwachsenen hat seit Beginn der Pandemie an Gewicht zugelegt – im Durchschnitt sind es knapp sieben Kilogramm.

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